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Die Pfarrei St. Andrä
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Die Pfarrei zum heiligen Apostel Andreas St. Andrä

Oberhalb der Bischofsstadt Brixen, auf dem westlich der Plose vorgelagerten Mittelgebirgszug, liegt vor malerischer Bergkulisse auf 800 bis 1 400 m Höhe die aus mehreren Ortsteilen bestehende Siedlungslandschaft von St. Andrä.

Die Kirche zum heiligen Johannes dem Evangelisten in Mellaun
Die Kirche zum heiligen Nikolaus in Klerant
Die Pfarrei St. Andrä

Wissenswertes über die Pfarrei St. Andrä

Nachgewiesen sind auf den sonnenverwöhnten Terrassen der orografisch linken Seite des Eisacktales vorgeschichtliche Siedlungen der nach dem Fundort Mellaun benannten Mellauner Kultur (500 v. Chr.). Erst vor wenigen Jahren durchgeführte Grabungen unweit des Friedhofes in St. Andrä belegen gar eine durchgehende Nutzung des Gebiets seit der Spätbronzezeit (Laugener Kultur, 12. bis 10. Jahrhundert v. Chr). Spätestens im 11. Jahrhundert wurden auch in kleineren Dörfern an den Talhängen kleine Kirchen errichtet, die dann im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und erneuert wurden. Auf diese Weise entstand auf der Mittelgebirgsterrasse über dem Eisacktal eine von zahlreichen Kirchen und Kapellen reich durchsetzte Kulturlandschaft. Von besonderer Tragweite für Kunst und Kultur des Gebietes war die Übernahme der Pfarrei St. Andrä und ihrer Filialen (Mellaun, Karnol, Klerant, St. Leonhard, Afers) durch das Heilig-Kreuz-Spital in Brixen im Jahr 1177. Die Verwaltung des Spitals stand in enger personeller Beziehung zum Domkapitel, und mehrfach wurden daraufhin für den Dom tätige Künstler auch in den kleinen Kirchen der Bergpfarrei tätig. Als im Jahre 1751 das Heilig-Kreuz-Spital aufgelassen wurde, ging die Pfarrei St. Andrä an das Priesterseminar in Brixen über. Im Jahre 1930 wurde diese Bindung wiederum aufgelöst.

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Die Kirchen der Pfarrei St. Andrä

Die Pfarrkirche zum heiligen Apostel Andreas

Traditionell zählt das dem Apostel Andreas geweihte Gotteshaus des gleichnamigen Ortes zu den ältesten Kirchen der Gegend. Bereits im Jahr 1177 wird die Pfarrei von St. Andrä urkundlich erwähnt, denn in diesem Jahr wurde sie dem im 12. Jahrhundert gegründeten Heilig-Kreuz-Spital zu Brixen einverleibt. Romanisches Mauerwerk, Apsis und Kirchturm stammen aus dem späten 15. Jahrhundert, Stuckdecke und Barockfresken aus dem 18. Jahrhundert, das Hochaltarbild St. Peter und St. Andreas wurde von Johann Baptist Oberkofler gefertigt (1933) und das Rosenkranzrelief von Josef Bachlechner (1912). An der Fassade ist die Kreuzigung von Jakob Jenewein (1736) abgebildet.

Die Mariahilf-Kirche (Frauenkirche)

Nur wenige Schritte von der Kirche zum heiligen Apostel Andreas entfernt, an der Südseite des Friedhofs, erhebt sich die Frauenkirche Mariahilf. Der achteckige Kuppelbau wurde 1696 am Ort einer hochmittelalterlichen Kapelle errichtet. Barocke Holzaltäre und Fresken stammen aus dem späten 17. Jahrhundert. Unter den Wandgemälden sind Szenen aus dem Leben Mariens (Mitte des 18. Jahrhunderts) abgebildet. Das Altarbild mit St. Andreas (geschaffen 1744 von Johann Georg Grasmair) befand sich einst auf dem Hochaltar der Pfarrkirche.

Die Friedhofskapelle zum heiligen Michael

In der kleinen Friedhofskapelle St. Michael findet sich der Grabstein des im Jahre 1773 verstorbenen Pfarrers Anton von Zieglauer, der die Barockisierung der Pfarrkirche vollenden ließ.

Die Kirche zum heiligen Leonhard in St. Leonhard

Das Zentrum von St. Andrä bildet die Kirche St. Leonhard, die als Kuratiekirche von 1842 bis 1984 eine teilweise Selbstständigkeit genoss. Die Weihe des romanischen Vorgängerbaus ist bereits für das Jahr 1194 überliefert. Dieser wurde vermutlich am Anfang des 15. Jahrhunderts vergrößert und im Jahre 1430 neu geweiht. Unter Pfarrer Georg Tangl wurde die Kirche St. Leonhard barockisiert und – wie schon die Pfarrkirche St. Andrä – um 1770 mit einer Stuckdekoration im Stil des späten Rokokos ausgeziert. Am bemerkenswertesten ist aber eine schwere Eisenkette, die den gesamten Außenbau eineinhalb Mal umspannt. Es handelt sich bei den einzelnen Kettengliedern um eine Vielzahl von Votivgaben an den Kirchenpatron St. Leonhard.

Die Kirche zum heiligen Nikolaus in Klerant

Das auf 851 Metern gelegene Dorf Klerant, von dem aus sich ein herrlicher Blick auf das Eisacktal und die Bischofstadt Brixen bietet, besitzt mit seiner Kirche ein Kleinod spätgotischer Kunst. Inmitten einer mauerumfriedeten Fläche erhebt sich der kleine, dem heiligen Nikolaus geweihte Sakralbau. Die Ortschaft gehört zu den frühen Siedlungsplätzen oberhalb des Brixner Talbodens und fand bereits im Jahr 990 erstmals urkundliche Erwähnung. Die kleine romanische Kirche des Weilers wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts vergrößert. Die Wände und das Chorgewölbe tragen einen in die Erbauungszeit zu datierenden Freskenschmuck, der der Werkstatt des Meisters Leonhard von Brixen zugeschrieben wird (tätig 1450-1475).

Die Kirche zum heiligen Johannes dem Evangelisten in Mellaun

Bereits im Jahre 990 wird der Ort, der heute in die Weiler Unter- und Obermellaun gegliedert ist, „Millun“ genannt. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und besteht aus einem Saal mit Strebepfeilern an den Außenwänden und dreiseitigem Chorschluss. Der kostbare Freskenschmuck entstand im Jahre 1464 durch Mitglieder der Brixner Malerschule und unter Beteiligung ihres Hauptmeisters Leonhard von Brixen. Besonders hervorzuheben ist, dass mit dem von der Lanzenspitze durchstoßenen Herz des Heilands eine der ältesten Herz-Jesu-Darstellungen Tirols (1464) überliefert ist.

Die Kirche zum heiligen Johannes dem Täufer in Karnol

Die Ortschaft Karnol – bestehend aus den Weilern Karnol und Niederkarnol – besitzt ihren religiösen Mittelpunkt in der Johannes dem Täufer geweihten Kapelle auf dem „Holderer“ oder „Karnoler Pichl“.  Belegt ist, dass im Jahre 1113 eine Kirche auf dem Hügel geweiht wurde. Vom romanischen Vorgängerbau stammt vermutlich noch die halbrunde Apsis. Umbauten erfolgten sowohl zu Anfang als auch gegen Ende des 15. Jahrhunderts. Der Innenraum weist Fresken verschiedener Stilepochen auf – von einer späten Arbeit des sogenannten Weichen Stils (um 1425) über die frühe Renaissance (nach 1530) bis zu einem volkstümlichen Nachhall der Spätrenaissance (1643).

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Heiliges Grab - AUFERSTEHUNG DES HERRN

Ostersonntag

Bleibe bei uns; denn es wird Abend - Lk 24,29

Jeden Sonntag offenbart sich Jesus uns und erfüllt uns mit seiner Freude. Halleluja!

Die Pfarrei St. Andrä

Heiliges Grab

Karsamstag

Lebendig und wirksam ist das Wort Gottes - Hebr 4,12

Danke, Jesus, dass du zu mir sprichst. Du bist das wahre Leben, der tiefe Frieden.

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Heiliges Grab

Karfreitag

Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht - Jes. 53,11

Danke, Jesus, für dein Kreuzesopfer, mit ihm hast du den Tod, auch jenen meines Herzens, bezwungen. 

 

Die Pfarrei St. Andrä

Nachtrodeln der Ministranten

Die Ministranten von St. Andrä trafen sich am Freitag, den 25. Februar zum Nachtrodeln. Nach dem geselligen Pizzaessen gab es eine schwungvolle und lustige Rodelabfahrt. Für einige war es gleichzeitig ein gutes Training für den nächsten Tag, denn sie nahmen am Samstag als Ministrantenteam am Dorfrodeln teil und holten sich den Patzerpreis. Wir sind stolz auf euch, für uns seid ihr jedenfalls die Sieger der Herzen!

Kirchliche Organisationen

Wort-Gottes-Feier- und Begräbnisleiterin
Pfarrliche Gruppen, freiwillige Helfer und kirchliche Vereine
Vorsitzende

Pfarrcaritas

Rosa Agreiter

Vorsitzende

Katholische Frauenbewegung

Waltraud Winkler

Vorsitzende

Katholischer Familienverband

Kathrin Ploner

Vorsitzender

Katholische Männerbewegung

Andreas Stockner

Vorsitzende

Katholische Jungschar

Renate Langhofer

Vorsitzende

Katholischer Verband der Werktätigen

Heidi Ellemund

Leiterin

Ministrant*innengruppe

Maria Stockner

Vorsitzende

Kirchenchor St. Andrä

Josefine Goller Messner

Hilfreiche Informationen

Die Pfarrei St. Andrä
Die Kirche zum heiligen Johannes dem Täufer in Karnoln

Gottesdienste in der Pfarrei St. Andrä

Die Messfeiern finden an folgenden Terminen statt:

  • Sonntags um 8.30 Uhr
  • Samstags um 19.00 Uhr (einmal im Monat)

Weitere Informationen findet ihr im aktuellen Pfarrblatt.